Buchkurzrezension – Meg Finn und die Liste der vier Wünsche von Eoin Colfer

Einmal im Jahr gehört der obligatorische Zahnarztbesuch zu meinen regelmäßigen Vorsorgeterminen. Bei wem nicht …?!
Seitdem mein Zahnarzt ein Buchtauschregal hat freue ich mich manchmal sogar auf diesen Termin. Ich gehe immer mit einem kleinen Stapel Bücher hin und nehmen mir fest vor, mit keinem Buch nach hause zu gehen. Das klappt … nie! So ist auch „Meg Finn und die Liste der vier Wünsche“ von Eoin Colfer zu mir gekommen.
Ich dachte: „Nur mal kurz reinlesen“ … und schwups, wollte ich wissen, wie es weiter geht. Ein sehr gutes Zeichen bei einem Buch. Durchgelesen hatte ich es dann auch recht schnell.

Inhalt
Es geht um die Jugendliche Meg Finn, die schon viel durchgemacht hat und vom „rechten“ Weg abgekommen ist. Bei einem Einbruch stirbt sie. Als nach ihrem Tod negative und positive Taten ausgewogen sind, steckt sie im Tunnel fest, weil sie weder in den Himmel noch in die Hölle kann. Also wird sie zurück auf die Erde geschickt, um Pluspunkte auf ihrem Karmakonto zu sammeln.

Stil
Es ist eine Geschichte über die Freundschaft zwischen einem ungleiche Paar. Themen wie Konkurrenz, Konflikte, unterdrückte Wut und Coexistenz von Himmel und Hölle werden ebenfalls behandelt. Begeistert hat mich der lustige, lockere Schreibstil.

Fazit
Man kann die Geschichte gut weg lesen. Wer gerne Bücher von David Safier liest, wird hieran auch Gefallen finden. Es ist aber dennoch eine Geschichte, die wahrscheinlich nicht lange hängen bleibt und man muss über Klischees hinwegsehen können.
Das Buch hat mich zumindest so getriggert, dass ich jetzt die Artemis Fowl Reihe von Colfer lesen möchte. Die wurde übrigens auch verfilmt und sollte im Juni ins Kino kommen. Jetzt kommt der Film auf Disney+, aber leider nicht im deutschsprachigen Raum.